500 protestieren für Kreisstadt Greiz – 4424 Unterschriften bereits in Greiz gesammelt

500 Bürger protestieren gegen Gebietsreform der Thüringer Landesregierung

Bisher 4424 Unterschriften allein in der Kreisstadt Greiz gesammelt

 Bis zu 500 Bürger aus Greiz und Umgebung schlossen sich heute (Dienstag) Mittag spontan einer Demonstration am innerstädtischen Greizer Kreisverkehr unter dem Motto „es ist fünf vor 12“ an und setzten damit ein Zeichen gegen die von der Thüringer Landesregierung geplanten Gebietsreform. Aufgerufen hatte die Initiativgruppe „Meine Kreisstadt Greiz“, die sich seit Monaten gegen die Gebietsreform und für den Erhalt der Kreisstadt Greiz engagiert.

Der Landtagsabgeordnete Christian Tischner (CDU), Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) und Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) appellierten in ihren Worten an die Abgeordneten des Landtages, dieser Reform, die von der Mehrheit der Thüringer Bevölkerung abgelehnt wird, nicht zuzustimmen. Die Redner unterstrichen, dass es dringend notwendig sei, auch weiterhin durch Unterschriften und Protestaktionen die Ablehnung der Gebietsveränderung zu verdeutlichen, insbesondere nachdem Gespräche mit der Landesregeirung ohne Ergebnis blieben. Bisher haben 4424 Bürger für den Erhalt der Kreisstadt unterschrieben, nahzu 25 Prozent aller Greizer. „Die Landesregierung soll spüren, dass auch ein erheblicher Protest im Osten des Freistaates stattfindet“ unterstrich der Landtagsabgeordnete. Schweinsburg erinnerte an die jahrhunderte lange Selbstständigkeit der Kreisstadt Greiz, die unbedingt erhalten werden müsse. Grüner verwies auf die schwerwiegenden Folgen für die Bevölkerung der Stadt im Falle des Verlustes des Kreisstatus.

Anschließend führte der Marsch über den Kreisel. Die B/92 musste dafür kurzzeitig von den Kräften der PI gesperrt werden.

 

4 Gedanken zu „500 protestieren für Kreisstadt Greiz – 4424 Unterschriften bereits in Greiz gesammelt

  • 6. Juni 2017 um 17:17
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    Ich wollte nie wieder von Genossen regiert werden. Das Ergebnisse ist in Thüringen deutlich zu sehen und zu spüren. Die Mehrheit der Bevölkerung wird gegen seinen Willen zu etwas gezwungen das nur Nachteile bringt. Es wird nichts eingespart noch bringt es Vorteile. Nur die politische Verwaltungsgesellschaft​ wird gemischt. Toll Genossen. Die nächste Wahl kommt. Die grünen Handlanger werden auch nicht vergessen.

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    • 6. Juni 2017 um 21:07
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      Ich würde nicht bis zur nächsten Wahl warten, sondern Neuwahlen begrüßen. Die ging bestimmt anders aus! Das ein „Westimport“ und Genosse unser schönes Thüringen zerstört, muß verhindert werden!

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  • 7. Juni 2017 um 18:31
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    Habt ihr euch schon einmal überlegt, so eine Veranstaltung Freitag nachmittags zu machen, wenn die arbeitende Bevölkerung, vor allem die auf Montage, Zeit hat? Da würdet ihr wahrscheinlich mehr Unterschriften und vor allem Protestierende auf die Straße bekommen.

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