7210 Unterschriften für Erhalt der Kreisstadt Grei

Greizer legen machtvolles Veto ein
 
Greiz.  7210 Unterschriften für die Kreisstadt Greiz und gegen die Gebietsreform der rot-rot-grünen Landesregierung: Mit diesem überwältigenden Ergebnis konnte die Initiativgruppe „Meine Kreisstadt Greiz“ in diesen Tagen ihre Unterschriftenaktion abschließen.„Ein beeindruckendes Votum der Greizer für ihre Stadt“, freut sich  Mitinitiator Volkmar Schneider.
„In den zurückliegenden Wochen zeigte sich darüber hinaus ein Gemeinschaftsgefühl in Stadt und Region, das so lange nicht mehr spürbar gewesen ist“, ergänzt CDU-Landtagsabgeordneter Christian Tischner, der sich sehr herzlich bei allen Helfern, Unterstützern und Unterzeichnern der Aktion bedankt.
„Uns eint der Wille zum Erhalt der Kreisstadt Greiz. Wir befürchten durch eine Gebietsreform eine erhebliche Schwächung der Kommune und des gesamten Vogtlandes. Kaufkraft- und Arbeitsplatzverlust, Einschnitte im Kultur-und Sozialbereich, politische Bedeutungslosigkeit“,
fasst Volkmar Schneider zusammen, warum der fundierte Protest aus Greiz in Erfurt nicht ungehört bleiben darf.  Die Übergabe erster Unterschriften an Thüringens Innenminister Holger Poppenhäger (SPD) reiht sich ein in die Protestaktionen, wie Blockierung des Greizer Kreisverkehrs „Fünf vor Zwölf“ und die Kundgebung im Schlossgarten.
Jetzt kommt es auf die Reaktion der Thüringer Regierung auf den landesweiten Protest an, der über den Verein Selbstverwaltung zusammen läuft. „Erfolgt hier kein Einlenken, stellen wir uns in Greiz auf einen heißen Herbst ein,“ so Michael Täubert ebenfalls Mitglied der Initativgruppe.

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