Kreisstadtstatus erneut in Gefahr: Schlag ins Gesicht der Greizer

Neue Reformpläne der Regierung untergraben Bürgerwille

 

Die Initiativgruppe „Meine Kreisstadt Greiz“ protestiert auf das Schärfste gegen den neuerlichen Versuch der Landesregierung, den Landkreis Greiz zu zerschlagen und den Kreisstadt-Status für Greiz zu streichen.  „Der heute vom Innenminister ins Spiel gebrachte Vorschlag, den Landkreis Greiz zum Teil zum Altenburger Land und zum Teil zum Saale-Holzland- und Saale-Orla-Kreis zuzuschlagen ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die mit ihrer Unterschrift gegen die Gebietsreform und für den Erhalt des Kreisstatus gestimmt haben“,  kritisiert Michael Scheffel, Mitglied der Initiativgruppe. „Eine Regierung, die sich leistet, allein über 7000 Unterschriften in Greiz und Umgebung mit einem Federstrich vom Tisch zu wischen, muss sich nicht wundern, dass ihr die Wähler weglaufen“, ist Scheffel überzeugt. „Das ist Politik mit der Brechstange und entfernt sich immer weiter vom Bürger“, ergänzt Christian Freund. Erneut ein Beweis dafür, dass Ramelows Eingeständnis zu Fehlern bei der Gebietsreform nichts weiter als ein Lippenbekenntnis sei. Die Initiativgruppe „Meine Kreisstadt Greiz“ wird wachsam bleiben und weiter dafür kämpfen, dass Greiz nicht in der Bedeutungslosigkeit versinkt. Am Dienstag wird sie dieses Thema auch beim Gedankenaustausch der Greizer Bürgerinitiativen mit Landtagspräsident Christian Carius in der Vogtlandhalle ansprechen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.