Landesregierung will Greiz von der politischen Landkarte streichen

Initiativgruppe will klares NEIN nach Erfurt senden

 

Greiz. Aus Greizer Sicht sind die neuen Pläne der rot-rot-grünen Landesregierung auf das Schärfste zu verurteilen. Mit einem Federstrich wird Greiz hier in doppelter Hinsicht von der politischen Landkarte gestrichen. Zum einen der Landkreis, der in einem Großkreis mit dem Altenburger Land aufgeht. Und zum anderen die Kreisstadt Greiz, die den Kreisstadtstatus an Altenburg verliert. Unglaublich, wie mit einem Federstrich wichtige Identitäts- und Existenzfragen weggewischt werden.  „Für Greiz wäre ein erheblicher Verlust von Kaufkraft und Arbeitsplätzen mit dieser Regierungsentscheidung verbunden. Unsere ohnehin wirtschaftlich nicht so starke Region würde weiter an Potenzial verlieren“, befürchtet Sascha Helmrich von der Initiativgruppe „Meine Kreisstadt Greiz“, die jetzt noch intensiver  für Greiz und seinen Status kämpft.

„Wir wollen nicht zulassen, dass die Vogtlandstadt in der Bedeutungslosigkeit versinkt“, unterstreicht Helmrich, wie wichtig es ist, die Unterschriftensammlung für Greiz und gegen die Gebietsreform weiter zu führen. Schon die ersten Reaktionen in den sozialen Netzwerken auf die Initiative „Meine Kreisstadt Greiz“ zeigen sehr deutlich, was hier Bürgerwille ist.  Volkmar Beck steht ebenfalls weiter zur Unterschriftenaktion: „Die Gebietsreform ist parteipolitisch motiviert. Effizienz und Einsparpotenzial sind dadurch nicht zu erkennen und die Bürgernähe schwindet. Die Landesregierung sollte lieber im eigenen Hause sparen“, meint der langjährige Kommunalpolitiker.

Die Initiativgruppe wird nun noch verstärkter das Volksbegehren gegen die Gebietsreform unterstützen. Tausende Flyer sind gedruckt und werden diese Woche in Greiz gemeinsam mit Unterschriftslisten verteilt. Auf Facebook informieren die Initiatoren regelmäßig über aktuelle Vorhaben.

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