Landtagsabgeordneter Tischner (CDU): Landesregierung sollte ihre Vorschläge vom Wähler durch Neuwahl legitimeren lassen

Greizer Landtagsabgeordneter Tischner kritisiert Vorschlag der Landesregierung äußerst scharf
Greiz. „Nun ist es offiziell:  LINKE, SPD und GRÜNE wollen unserer Stadt den Kreissitz nehmen“,  kritisiert der Greizer Landtagsabgeordneter Christian Tischner (CDU) mit aller Schärfe den aktuellen Vorschlag der Landesregierung.  „Diese Entscheidung ist undemokratisch und schwächt das gesamte Vogtland. Undemokratisch, weil nicht die Bürger und Kreistage über eine mögliche Kreisstadt entscheiden dürfen. Sie schwächt unsere Region, weil Arbeitsplätze, Kaufkraft und viele wichtige Einrichtungen  für Greiz verloren gehen.“
Es braucht in diesen Tagen mehr denn je eines deutlichen Zeichens der Bürger, dass man diese Politik nicht mittragen wird, erläutert Tischner, der zugleich Fraktionschef im Greiser Stadtrat ist.  Er sieht eine  Politik der politischen Willkür, die gewachsene Strukturen zerstört und zudem gegen das rot-rot-grüne Vorschaltgesetz verstößt, wie unter anderem die Entscheidung für Weimar als kreisfreie Stadt mit 64 000 Einwohnern zeigt.
„Die Briten haben wenigstens Mut, die machen Neuwahlen, wenn sie große Reformen vornehmen wollen, für die sie vorher nicht legitimiert worden sind. Das ist Demokratie!“, meint Tischner.  In Thüringen aber können und müssen die Bürger nun zeigen, was sie von dieser Politik halten. Mit ihrer Unterschrift für unseren Landkreis und gegen die Gebietsreform – beispielsweise im CDU-Bürgerbüro in der Greizer Poststraße 2.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.