Rückenwind für „Meine Kreisstadt Greiz

Übergabe von 5000 Protest-Unterschriften an Thüringens Innenminister Holger Poppenhäger

Erfurt/Greiz. Eine Abordnung der Interessengemeinschaft „Meine Kreisstadt Greiz“ hatte sich heute früh in den Thüringer Landtag aufgemacht, um ein weiteres Signal für Greiz zu setzen. Die ehemalige Residenzstadt darf ihren Kreisstadt-Status nicht verlieren, ist man sich einig.  Dafür haben in den zurückliegenden Wochen 5000 Bürgerinnen und Bürger bereits unterschrieben.  Ein wichtiger Zwischenschritt, wie die Initiatoren meinen.5000 für Greiz – eine Unterschriftensammlung, die Bürgermeister Gerd Grüner (SPD), der Landtagsabgeordnete Christian Tischner (CDU) sowie Annette Heinz (IWA), Volkmar Beck, Volkmar Schneider und Kathrin Schulz (parteilos) am Rande der Landtagssitzung an Innenminister Holger Poppenhäger (SPD) übergaben.  Man werde die nächste Zeit als „kreative Denkpause nutzen und daher kommen die Unterschriften zum richtigen Zeitpunkt“, betonte Poppenhäger, als er die drei dicken Aktenordner entgegennahm. Freiwillige Neugliederung von Gemeinden werde auf jeden Fall weiter unterstützt, betonte er.  „Mehrere Tausend Unterschriften dürften überzeugender sein als der Brief eines Bürgermeisters“, meint Rathauschef Gerd Grüner im kurzen Gedankenaustausch mit dem Innenminister.  „Wir werden die Aktion für Greiz und gegen die Gebietsreform auf jeden Fall fortsetzen“, unterstreicht auch Landtagsabgeordneter Christian Tischner (CDU).

 

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